Das Omaha Board lesen


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In “PLO-Boardtexturen erkennen” sollt Ihr nur erkennen bzw. erfahren, welche großen Denkfehler Euch beim PLO passieren könnten, wenn Ihr noch ungeübt seid. Eigentlich sind es immer die selben Board Texturen, die dem Anfänger glauben lassen er hat eine starke Hand, weil er nicht bedenkt, dass er immer 2 Karten aus seiner Starthand verwenden muss.
Damit Ihr diese Situationen besser verstehen könnt, werde ich Euch diese Beispiele anhand von Graphiken näher bringen. Wir spielen alle Hände bereits in Heads up Situationen und Ihr könnt vor der Auflösung bereits Euren Tipp abgeben, ob Ihr in Front liegt oder ein Underdog seid. Zur besseren Übersicht sitzen wir immer auf Platz 1, unser Gegner auf Platz 2.

Beispiel 1:

Das Board:

Sind wir nun in Front? Was halten wir für ein Blatt? Wir müssen 2 Karten aus unserer Starthand verwenden und deswegen haben wir nur die Trips 9 auf dem Board mit KQ hoch. Unser Gegner hat ebenfalls die Trips 9 aber spielt A7 hoch. Somit hat uns der River zum Underdog gemacht.

Hinweis:
Recht oft sieht der Anfänger hier ein Full House in seinen Karten. Dem ist aber nicht so, denn wir müssen immer 2 Karten aus unserer Starthand verwenden. Auch eine Straight ist hier nicht möglich!

Beispiel 2:

Das Board

Wie sieht es hier mit unserer Hand aus? Auf dem Board liegen 4 Pik Karten und wir halten die Pik A. Der Gegner zeigt Pik Q und Pik T. Wer hat nun das Rennen gewonnen. Hier macht der Anfängern ebenfalls recht gerne einen Denkfehler. Er zählt alle Pik ab und kommt zu dem Schluß, dass er mit 5 Pik und noch dazu der Pik A ein Nut Flush hält und unschlagbar ist, weil keine Full House Chance besteht. Aber wie schon im vorangegangenen Beispiel, halten wir nur ein Set J. Der Gegner allerdings hat tatsächlich ein Flush mit Q hoch.

Hinweis:
Auch hier übersieht der Anfänger, dass er immer 2 Karten aus seiner Starthand verwenden muss und da er nur 1 Pik Karte besitzt, ist es gar nicht möglich, ein Flush in Pik zu bekommen.

Es folgen nun zwei weitere Beispiele, bei denen Anfänger immer wieder schwere Denkfehler machen. Natürlich gibt es dazu wieder graphische Beispiele und nicht Wenige werden überrascht sein, dass sie auf dem ersten Blick dem falschen Spieler die winning Hand gegeben hätten. Für beide Beispiele gilt: Sitz 1 belegen wir.

Beispiel 3:

Das Board

Wie sieht die Situation hier aus? Was für eine Hand halten wir? Haben wir vielleicht eiun Full House oder gar die Quads? Alle die jetzt denken, wir haben den Gegner im Griff, die muss ich entäuschen. Der Gegner hat ein Full House, nämlich 66633. Wir halten aber leider nur die Trips 6 mit AK hoch und sind somit großer Underdog.

Hinweis:
Da man beim PLO genau 2 Karten der Starthand verwenden muss, ist es nie möglich die Quads zu haben wenn dieses komplett am Board liegen, Die beste Hand die wir in diesem Fall halten könnten wäre AA in der Starthand, was uns ein Full House AAA66 bringen würde.

Beispiel 4:

Das Board

Wie sieht es in diesem Beispiel aus? Haben wir ein Full House mit J oder eines mit 8? Nein, keines von beiden. Wir haben nur Trips J mit K8 hoch. Unser Gegenüber allerdings hat ein Full House 555JJ. Auch in diesem Beispiel könnt Ihr wieder sehr schön erkennen, wie schnell man beim PLO einen Fehler machen kann wenn man nicht genau hinsieht oder nicht bedenkt 2 Karten aus der Starthand zu verwenden.

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