Multiple Level Thinking – Das Denken auf mehreren Ebenen


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Der Artikel Multi Level Thinking behandelt wie der Name schon vermuten lässt, mehrstufiges Denken am Pokertisch. Ihr könnt Euch natürlich schon denken, dass derjenige der seine Moves mit Bedacht wählt und sein weiteres Vorgehen bei Gegenwehr bzw. den folgenden Karten schon voraus analysiert, einen großen Vorteil hat gegenüber jemanden der gerade mal weiß welche Hand er gerade hält und welche Karten in jetzt schlagen könnten.
Beim Poker ist es aber wichtig, will man erfolgreich sein, nicht nur den Moment zu betrachten sondern weiter zu denken als bis zur Nasenspitze. Deswegen haben wir für Euch die verschiedenen Denk Level klassifiziert und in 5 Kategorien eingeteilt.

Kategorie 1:
Wie schon in der Einleitung erwähnt ist die erste Stufe diejenige, überhaupt zu erkennen, welche Hand man hat und durch welche Hand man geschlagen werden kann. Eigentlich gehört dieser Level zur minimalsten Poker Grundausbildung und hätte eigentlich noch gar keinen Anspruch auf eine Kategorisierung, da man davon ausgehen muss, dass jeder vernünftige Poker Spieler das Handranking beherrscht und das Board lesen kann. Damit aber die Auflistung komplett ist haben wir uns entschlossen sie mit ins Boot zu nehmen.

Kategorie 2:
Hier beginnt das eigentliche Denken im Poker. Wir machen uns Gedanken darüber, welche Hand der Gegner halten könnte. Dazu beobachten wir seine Moves und ziehen Schlussfolgerungen daraus, ob er nun eine starke Hand hält, einen Semi-Bluff spielt oder auf den Nuts sitzt. Hierbei sind wir schon gezwungen, Tells bzw. bestimmt Manöver des Gegners zu erkennen und schlussfolgernd daraus seine Handstärke zu beurteilen.

Kategorie 3:
Auf der 3 Ebene beginnen wir uns Gedanken zu machen, auf welche Hände uns unsere Gegner setzen können und wir müssen uns bewusst sein, dass wir mit Moves, Bets und Raises den Gegnern Informationen zukommen lassen die auf unsere Hand schließen lassen könnte. Bei Anfängern und Rocks gibt ein Raise noch viel mehr Informationen her.

Kategorie 4:
Auf Ebene 4 wird es schon etwas komplizierter. Hier geht es darum was der Gegner vermutet, wie wir seine Hand einschätzen. D.h., dass ein geübter Spieler mit nicht angebrachten Moves uns durchaus ein falsches Bild seiner Hand geben und uns in die Irre führen kann.

Kategorie 5:
Bei dieser Kategorie sind wir uns ziemlich sicher, dass Ihr den folgenden Satz des Öfteren lesen müsst, bis er verständlich wird. In dieser Kategorie würde man darüber nachdenken, was der Gegner denken könnte, was wir denken, was er denkt, was wir haben. Das ist schon die ganz große Schule und wer diesen Satz beim ersten Mal nicht entschlüsseln kann muss sich keine Sorgen machen. Wer ihn aber verstanden hat, hat in der Zukunft große Vorteile dabei, den Gegner mit Fals Tells auf die falsche Fährte zu locken.

Diese Kategorisierung hat aber nichts damit zu tun, wie gut man sie beherrscht, denn beherrschen sollte sie jeder. Die Frage ist: Wann sollte ich auf welchen Level denken?

Spielt Ihr mit Freunden um wenig Geld und ist der Spaßfaktor im Vordergrund, dann würdet Ihr nur die ersten 2 Kategorien benötigen. Auch wenn Ihr ein Shortstack in einem Pokerturnier seid und nur mehr 4 Big Blinds als Stack habt, dann kommt Ihr mit Level 1 aus. In diesem Fall würden uns nur mehr die eigenen Karten interessieren und bei entsprechend Guten ein All In Push folgen.

Auch gegen schlechte Spieler bzw. Fische, die sich nicht um Tells, Positionen, Raisehöhen etc. scheren, wäre es reine Zeitverschwendung hier großartige Überlegungen jenseits von Level 2 zu machen, denn diese spielen ausschließlich auf Level 1.
Die höheren Levels benötigen wir eigentlich nur, wenn wir uns sicher sind, dass unsere Gegner die Pokerschule beherrschen und auch alle Tipps und Tricks die diese inkludiert.

Erst dann und wenn die Stacks groß genug sind, müssen wir uns mit den Leveln 4 und 5 beschäftigen und diese auch gekonnt einsetzen. Zumeist ist es für uns nicht schwer zu erkennen, ob unser Gegner gewisse Gedankengänge anstellt die in unsere Kategorisierung passen und wenn wir es erkennen, dann können wir mit den höheren Level gezielt dagegen agieren.
Tipp: In Pokerschulen und auf Video Coaching Seiten kannst Du erfahren, wie die Profis denken.


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