Anonyme Tische



Es gibt bereits Pokerseiten, die dem Spieler die Möglichkeit geben sich anonym an einen Tisch zu setzen. Statt “Isildur” oder “Durrrr” steht dann Spieler 1, 2, 3 usw. Ein gutes Beispiel für einen solchen Anbieter ist Ladbrokes Poker. Viele verstehen den Vorteil, den anonyme Tische mit sich bringen und deswegen möchten wir ihn an dieser Stelle erklären.

Vor einigen Jahren war es gar kein Problem an einem Tisch zu sitzen und den Gegnern die Möglichkeit zu geben seinen Usernamen einzusehen. Der Username bietet auch viel Platz für Fantasien. Man kann den Gegner mit kreativen Namen wie “Neverfold” auf eine falsche Fährte locken oder einfach nur seinen Lieblingsnamen verwenden. Niemand hat sich dabei etwas gedacht. Doch es bieten sich immer mehr Möglichkeiten mit Poker Software Daten zu sammeln und zu verwerten um es zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen. So kann man mittlerweile tausende von Händen auf den gewünschten Limits und Pokerseiten einkaufen und ist somit in der Lage bestimmte Tendenzen von Gegnern ausfindig zu machen und auszunutzen. Wenn du dir dessen noch nicht bewusst bist, hast du im Grunde nur drei Möglichkeiten:

  1. Du verwendest ebenfalls Software wie Pokertracker oder Holdem Manager
  2. Du schaust dich nach anonymen Tischen um oder wechselst häufig die Pokerseite und den Usernamen
  3. Du akzeptierst es, dass andere einen Vorteil haben könnten und spielst einfach weiter.

Dass die dritte Option sicher nicht die beste ist, liegt auf der Hand. Option 2 hingegen ist legitim, aber dem sind definitiv Grenzen gesetzt. Denn es gibt nicht unendlich viele Pokerseiten auf denen man spielen will oder kann. Wenn man zum Beispiel gerne bei iPoker spielt, dann kann man theoretisch alle Skins durcharbeiten und jedes mal einen anderen Nicknamen wählen der natürlich nicht mehr gefunden werden kann. Das verhindert zwar nicht, dass Gegner Statistiken sammeln können, aber immerhin, dass sie auf alte Statistiken zurück greifen können. Es ist ein großer Unterschied ob einem 100 oder 10000 Hände zur Analyse zur Verfügung stehen.

Die erste Option liegt auf der Hand: Man kauft sich Pokertracker oder Holdem Manager und arbeitet ebenfalls daran sich Daten seiner Gegner zu holen und auszunutzen. Das ist zwar mit viel Arbeit verbunden und man muss etwas investieren (zu rechnen sind etwa $ 100 für die Poker Software und eventuell für gekaufte Daten), aber in den meisten Fällen ist es das wert. Doch damit ist auch ein Risiko verbunden. Denn wenn man den Umgang mit Poker Software lernt und sie jederzeit nutzt, wird man auch ein Stück weit abhängig davon. Das ist bei den meisten Spielern der Fall. Sie sind teilweise nur noch Roboter und spielen nur nach den Daten, die ihnen am Tisch angezeigt werden. Wenn eines Tages überall anonyme Tische eingeführt, oder Poker Software verboten wird, haben solche Spieler ein großes Problem.

Im Grunde sind anonyme Tische jedoch etwas positives. Denn sie bieten Spielern die Möglichkeit anderen Spielern einen Vorteil zu verwehren. Es erfolgt also keine Benachteiligung anderer Spieler, sondern man schützt sich lediglich davor. Wenn du den Profis mit ihren Daten aus dem Weg gehen willst, empfehlen wir dir dich bei einem Pokeranbieter zu registrieren, der anonyme Tische anbietet wie zum Beispiel Ladbrokes Poker.


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