Tells vermeiden und erkennen


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Wie der Titel des Artikel schon erkennen lässt, behandeln wir hier nun Tells die wir eventuell selbst an den Tisch weitergeben bzw. wie wir gegnerische Tells erkennen können. Wenn wir diese beiden Aspekte beherrschen, dann haben wir dadurch zwei große Vorteile am Pokertisch die Euch grundsätzlich schon bekannt sein sollten.
Erkennen wir Tells des Gegners, dann können wir natürlich viel effektiver gegen ihn spielen und daraus Kapital schöpfen.

Und wir können viel Geld sparen, wenn unsere Gegner unsere Tells nicht lesen können, bzw. wir nur wenige preisgeben.

Ich habe jetzt absichtlich das Wort „wenige“ anstatt „keine“ benutzt, um gleich auf den ersten wichtigen Punkt zu kommen, denn es halten sich 3 hartnäckige Gerüchte in den Pokerköpfen die leider falsch sind.

  • Die erste falsche Annahme ist, dass die meisten Spieler gar keine Tells preisgeben und es deshalb sinnlos sei diese zu beobachten. Mit dieser Einstellung, solltet Ihr derselben Meinung sein, seid Ihr sehr gefährdet. Denn nur weil Ihr keine Tells ausmacht heißt das noch lange nicht, dass sie nicht da sind. Möglichweise erkennt Ihr sie nur nicht, was ein genaueres Nachstudium der Tells Artikel notwendig machen würde. Noch viel schlimmer wäre es, wenn Ihr denkt die Gegner haben keine, weil Ihr selbst auch keine habt. Wer das denkt ist zum Scheitern verurteilt. Wenn Ihr der Meinung seid auf diesem Gebiet perfekt zu sein, dann werdet Ihr natürlich nicht mehr daran arbeiten Tells zu vermeiden. Jetzt ist es aber so, dass jeder Spieler, vom Rookie bis zum Profi, Tells von sich gibt. Die einen mehr, die anderen weniger, aber Perfekt ist keiner und wenn Ihr denkt, das trifft auf Euch nicht zu, dann habt ihr nicht nur die falsche Einstellung am Pokertisch sondern ein generelles Problem. Selbstbewusstsein ist gut, Unbelehrbarkeit aber ein großes Manko.
  • Ein weiterer schwerer Fehler ist die Annahme, dass es nicht notwendig sei an seinen Tells zu arbeiten oder diese zu verstecken, da die Gegner in erster Linie sowieso nicht darauf achten. Dass dem nicht so ist, zeigt der Umstand, dass in Pokermedien wie Pokerbüchern, Poker Magazine, Pokerforen, Pokerschulen, Pokersendungen und natürlich auch im Internet immer mehr Artikel und Posts dieses Thema behandeln und die Nachfragen danach enorm sind. Auch in Pokerseminaren wird das Thema Tells immer häufiger zum Main Topic. Eigentlich verständlich, denn bei der Masse der Spieler die ich bereits seit Jahren am Pokertisch abkämpfen, werden langfristig nur diejenigen erfolgreich bleiben, die sich in allen Bereichen perfektioniert haben und das Thema Tells gehört hier nun mal dazu.
  • Der dritte aber nicht weniger wichtige Punkt ist der Glaube, dass selbst wenn Gegner nach Tells Ausschau halten und welche entdecken, diese Informationen ihnen nicht die gewünschten Vorteile bringen können. Dieses Gerücht hält sich am hartnäckigsten. Falls Ihr nicht zu der seltenen Gattung von Pokerspielern gehört, die das Kapitel False Tells in der Praxis annähernd perfekt beherrschen, dann ist jedes Augenzwickern zumindest ein Anhaltspunkt für den Gegner dies zu analysieren. Natürlich kann er bei der Analyse auch falsch liegen, aber grundsätzlich zeigt der Körper in gewissen Situationen immer dieselben unwillkürlichen Reaktionen die nur schwer zu verstecken sind. Auch wenn Ihr denkt diese im Griff zu haben, kann es leicht sein, dass es nicht so ist und das Problem mit der Unfehlbarkeit haben wir in Punkt 1 schon angesprochen.


Tells vermeiden

Um die allermeisten Tells zu vermeiden wäre es angebracht, sich eine Körpersprache am Pokertisch zuzulegen, die einem Roboter gleich kommt. Das heißt natürlich nicht, dass Ihr stocksteif, mit Brille und Kappe bekleidet am Tisch sitzt, bis Euch der Rücken schmerzt, sondern dass Ihr eine normale Sitzpostion einnehmt und auch Eure Hände immer in derselben Art und Weise bewegt.

Nach außen hin soll das den Eindruck erwecken, dass Ihr entweder nicht am Spiel interessiert seid oder Ihr ganz einfach keine Tells habt. Das bedarf natürlich jahrelangem Training in der Praxis, denn insgeheim verhält man sich unwillkürlich anders wenn man AA bekommt als mit 72 in der Starthand. Und hier wäre nun die große Kunst nicht anders zu spielen und die Cyborg-ähnliche Körperhaltung beizubehalten. Wer sich jetzt locker in den Sessel zurückfallen lässt und genüsslich an seinem Drink nuggelt hat schon verloren bzw. wird nicht viel gewinnen.

Das heißt, wer unabhängig von seinen Karten immer eine gleiche Körpersprache/haltung einnimmt gibt weniger Informationen weiter.
Der nächste große Vorteil, den Ihr durch gleichbleibende Körperhaltung habt ist der Umtand, dass Ihr für beobachtende Gegner ziemlich schnell uninteressant werdet und diese im besten Fall aufhören Euch zu scannen.

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