Die wichtige Rolle von Poker Psychologie


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Psychologie spielt im Poker eine ganz wichtige Rolle. Wenn du jemanden fragst, was er mit „Poker spielen“ in Verbindung bringt, dann wird garantiert der Begriff „bluffen“ fallen. Und in der Tat sind auch gekonnte Bluffs im online Poker wichtig. Allerdings ist bluffen beim Poker spielen anders, als man es aus den Spielfilmen kennt. Meistens sind es nur Semi-Bluffs, die gemacht werden: Man hat eine brauchbare Hand, vielleicht einen Draw, und setzt. So kann man auf zwei Arten gewinnen: Entweder man verbessert tatsächlich noch seine Hand – oder der Gegner gibt auf und foldet. Der meistverbreitete Bluff ist denn auch die Continuation Bet: Hat man vor dem Flop erhöht, dann setzt man auf dem Flop, egal ob man seine Hand verbessert hat oder nicht.

Aber Poker Psychologie ist jedoch als nur bluffen und die Anwendung psychologischer Tricks. Vereinfacht gesagt sind die zwei wichtigsten Psychologie-Disziplinen im Poker das Erkennen und Aussenden von Tells sowie das Vermeiden von Tilt.

Poker Psychologie Teil 1: Erkennen und Aussenden von Tells

Der Begriff „Tells“ ist jedem fortgeschrittenen Spieler bekannt. Nicht zuletzt, weil Mike Caro’s Book of Tells eine Standardlektüre für jeden ambitionierten Pokerspieler ist. Da gibt es einerseits die Anzeichen von Gegnern, anhand derer man ihre Handstärke abschätzen kann. Und andererseits gibt es die eigenen Zeichen, die man aussendet. Und als Drittes gibt es noch die False Tells, also bewusste Gesten oder Handlungen, die den Gegner täuschen sollen. Jetzt mag man einwenden, dass Tells nur beim live Poker wichtig sind. Sind sie aber nicht. Es gibt auch online Tells. So kann beispielsweise eine sofortige Erhöhung als Zeichen der Stärke verstanden werden. Doch auch ein langes Überlegen und anschliessendes mitgehen kann ein Zeichen dafür sein, dass der Gegner eine sehr starke Hand hält (und mit der langen Bedenkzeit vortäuscht, dass es eine knappe Entscheidung für ihn ist).

Poker Psychologie Teil 2: Vermeiden von Tilt

Noch wichtiger als Tells ist es, die eigene Psyche im Griff zu haben. Das Stichwort hierzu lautet „Tilt vermeiden“. Als Tilt wird „jede Abweichung vom optimalen Spiel“ bezeichnet. Tilt ist somit mehr als nur „Ausrasten“. Wahrscheinlich hat jeder online Poker Spieler, der um Echtgeld spielt, schon einmal zumindest die Grenze zum psychologischen Ausrasten angetastet. Nur allzu häufig liest man in Poker Foren, dass Spieler ihre Maus in die Ecke geworfen haben, mit der Faust das Keyboard zertrümmert haben oder sogar ihren LCD-Monitor aus Wut zerstört haben.

Tilt ist aber mehr als dieses Ausrasten vor lauter Wut. Psychologische Spielchen wie „Das zahl ich dem jetzt heim“ oder das Ablästern im Chat im Sinne von „Du Fisch hast mehr Glück als Verstand“ zählen ebenfalls zu Tilt.

Weil jede Abweichung vom optimalen Spiel den Verlust von Geld bedeutet (entweder durch Verluste oder tiefere Gewinne) ist es enorm wichtig, seine Psyche im Griff zu haben. Folgende Tipps helfen dabei:

  • Bankroll Management: Nur auf den Limits spielen, die man sich leisten kann. So schmerzt der Verlust eine verlorenen Hand viel weniger
  • Varianz verstehen: Poker und die beliebteste Form Texas Hold’em sind enorm varianz-lastig. Das bedeutet, dass die Schwankungen der Resultate enorm gross sind. Selbst Profi-Spieler können über längere Zeit Pech haben und über zehntausende von Händen im Minus sein
  • Eigene Statistiken führen: Programme wie der Holdem Manager helfen, auf einfache Art Gewinne und Verluste im Überblick zu haben. Selbst ein paar Bad Beats oder ein Downswing erscheinen dann im Lichte von langfristig hohen Gewinnen als nicht mehr so schlimm
  • Hobbies und Freunde: Poker ist nicht das Wichtigste im Leben. Ein Ausgleich mittels Hobbies und Freunden hilft, Poker auf die richtige Stelle in der Prioritätenliste zu setzen

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